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EM 2024 Feminismus

Die ganze Stadt (k)ein Stadion?! – Queerfeindlichkeit, Sexismus und Gewalt

Überfüllte Bahnen, betrunkene Menschen, Kotze an jeder Ecke und sexistische Sprüche – ist schon wieder Wasen? Nein, aber bei der anstehenden EM erwartet uns leider Ähnliches.

Wie auch zu Wasenzeiten werden viele Frauen und weiblich gelesen Personen in den kommenden Wochen wieder verschiedenste Orte in Stuttgart meiden. Diesmal ist nicht nur Bad Cannstatt betroffen, sondern die gesamte Innenstadt. Die Orte, die als unsicher empfunden werden, werden mehr. Viele Orte werden sich nicht nur bei Nacht unsicher anfühlen, sondern auch bei Tag, denn die Stadt wird voll sein mit alkoholisierten Männergruppen. Das Unsicherheitsgefühl vieler Frauen und weiblich gelesener Personen steigt je mehr fremde Männer in ihrer Nähe sind, besonders wenn die Männer in Gruppen unter-wegs sind und noch mehr, wenn die Männer alkoholisiert sind.

Dabei geht es um mehr als nur um ein Gefühl: Es bedeutet Wachsamkeit, Planung und Einschränkung. Es werden Plätze aktiv gemieden oder umfahren. Geplant, um nicht alleine heim laufen zu müssen oder Pläne abgesagt. Unterwegs ist man wachsam, hat die Umgebung jederzeit im Blick, steht unter Spannung. Und hinter diesem ständigen Gefühl der Unsicherheit, dem daraus resultierenden Stress und der Einschränkungen, steht die furchtbare Realität: Die Angst ist begründet. Catcalling findet statt. Belästigung findet statt. Sexualisierte Übergriffe finden statt.

Nach dem Fußball-WM Finale 2018 in Frankreich meldeten sich etliche Betroffene und berichteten an diesem Abend sexuell belästigt geworden zu sein (#MeTooFoot). Dabei rechtfertigten die Täter ihre Taten mit der WM und dem Sieg. So hörten Frauen, während sie belästigt wurden, Sätze wie „Komm schon, wir sind doch Weltmeister“ oder „Als Weltmeister darf man sowas“.

Diese Geschehnisse haben in aller erster Linie nichts mit Fußball zu tun. Allerdings zeichnen sich in vielen Stadien, Fanszenen und –clubs toxische Männlichkeitsbilder deutlich ab. Und all die problematischen Strukturen und Verhaltensweisen, die wir so schon in Stadien, Fanclubs und Umfeld finden, potenzieren sich bei der EM.

Natürlich sind nicht alle Fanstrukturen und Fußballfans toxisch männlich, aber die Strukturen sind vorhanden und das hat Auswirkungen. Es gibt nach wie vor in Deutschland keinen als schwul oder queer geouteten aktiven Profifußballspieler. Dabei müsste man geschätzt von 125-250 schwulen Profifußballspielern ausgehen. Auf diese Weise die sexuelle Orientierung zu schätzen ist natürlich unsinnig, allerdings ist klar: Es gibt nicht nur heterosexuelle Profifußballer. Passive ge-outete Fußballer, die sich eben erst nach ihrer Karriere outen konnten, sind der beste Beweis.

Die Angst vor Stigmatisierung durch Mannschaftskollegen, Trainer und Fans ist zu groß, denn in der toxisch männlichen Vorstellung darf Homosexualität (unter Männern) nicht sein. Schaut man über das Jahr hinweg während Bundesligaspielen in deutsche Stadien und Fankurven, wird einem mehr als nur einmal ein homophobes Banner oder Sprüche auffallen.

Erinnern wir uns ein paar Monate zurück, gab es im Internet eine riesige Empörung als die Farbe (rosa) der Auswärtstrikots der deutschen Nationalmannschaft bekannt gegeben wurden. Es wurde sich nicht beschwert, weil irgendwer rosa einfach eine hässliche Farbe findet, sondern mit misogynen, homophoben und transfeindlichen Aussagen um sich geworfen.

All diese toxischen Strukturen und die damit verbundene Misygonie und Queerfeindlichkeit sorgen dafür, dass die Stadt während der EM nicht nur ein unsicherer Ort für Frauen und weiblich gelesene Personen, sondern auch für queere Menschen ist.

Zudem sind in Stuttgart zwei Spiele, bei denen die ungarische Nationalmannschaft spielt. Während die meisten Ultra-Gruppierungen keinen Bezug zur EM und WM haben, gibt es in Ungarn den EM/WM-spezifischen Zusammenschluss der „Carpathian Brigade 09“. Sie werden als ”paramilitärische Gruppe, die aus Neonazis besteht” beschrieben. Ihr „Support“ während Spielen bestand in der Vergangenheit aus rassistischen, insbesondere antiziganistischen, antisemitischen, queerfeindlichen und rechten Sprüchen und Gesängen.

Öffentliche Plätze, Züge, Gassen und Stadien werden also unsicherer für Frauen und Queers. Aber leider hört es da nicht auf. Der eh schon gefährlichste Ort für gewaltbetroffene Menschen wird noch gefährlicher: Ihr Zuhause.

Partnerschaftliche Gewalt, wovon vor allem Frauen betroffen sind, steigt an Spieltagen. Das zeigen Polizeistatistiken und Studien. Die Höhe des Anstiegs unterscheidet sich in verschiedenen Studien von 7,5% bis 38%, aber alle zeigen, dass es einen Anstieg und somit einen Zusammenhang von Profifußballspielen und Beziehungsgewalt gibt. Dieser scheint relativ unabhängig vom Ausgang des Spiels zu sein und vielmehr von der Menge des Alkohols beeinflusst zu werden. Fakt ist, auch während dieser EM werden mehr Menschen mehr Gewalt erleben müssen.

Natürlich ist das bloße Stattfinden der EM nicht die Ursache all der genannten Dinge. Sexualisierte Übergriffe, Belästigung und sexistisches Verhalten wird es in einem patriarchalen System immer geben. Um dies endgültig zu verhindern, müssen wir das Patriarchat mit all seinen Strukturen über-winden. Dennoch müssen wir über die Verstärkung der patriarchalen Gewalt und Übergriffigkeit während der EM sprechen, aufeinander achten und solidarisch mit Betroffenen sein.

Die ganze Stadt (k)ein Stadion?!

Die ganze Stadt uns Allen!

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Feminismus General

Veranstaltungsreihe – Was tun gegen Antifeminismus?

Was tun gegen Antifeminismus? – Eine Veranstaltungsreihe zum Thema Antifeminismus

Antifeminismus richtet sich gegen Selbstbestimmung, emanzipatorische Politik und Geschlechtergerechtigkeit. Betroffen sind vor allem Frauen und Queers. Die Ausgestaltung und Verbreitung von antifeministischen Inhalten ist mal leicht erkennbar, mal versteckter und dementsprechend unterschiedlich zu entlarven. Antifeminismus findet sich besonders in der politischen Rechten, im Konservatismus, Fundamentalismus und männerdominierten Räumen wieder. Statt uns von der Allgegenwärtigkeit des Themas überrollen zu lassen, wollen wir das Gefühl von Machtlosigkeit überwinden und uns aus verschiedenen Perspektiven mit Antifeminismus beschäftigen, um schlussendlich gemeinsam dagegen ankämpfen zu können.

Aufgrund dessen wollen wir hierzu ab Mai eine Veranstaltungsreihe organisieren. Teil der Reihe sollen Vorträge zum Thema Antifeminismus und Rechtspopulismus, Antifeminismus in der Justiz und organisierter Antifeminismus sowie ein Argumentationstraining gegen antifeministische Narrative sein. Details zu den einzelnen Veranstaltungen folgen bald.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von der Feministischen Vernetzung. Wir sind ein Zusammenschluss aus verschiedenen feministischen Gruppen, die gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, das Patriarchat und seine Strukturen kämpfen. Dazu gehören: SRGK, Frauenkollektiv Stuttgart, Organisierte Autonomie Stuttgart, Queerfeminismus Stuttgart und das ff*gz.

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Feminismus

Unsere Rede zur Kundgebung am 08. März 2024 im Stuttgarter Osten

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Passant*innen, 
Statistiken zeigen uns: Armut in Deutschland ist weiblich. Das erhöhte Armutsrisiko von Frauen und weiblich sozialisierten Personen gilt als eine der folgereichsten Geschlechterungleichheiten. Und dennoch werden jene Personen in Debatten um Armut nicht ausreichend mitgedacht und einbezogen. So leben viele Frauen und weiblich sozialisierte Menschen verdeckt in Armut, prekären Verhältnissen oder sogar in Wohnungslosigkeit. Darauf möchten wir in dieser Rede aufmerksam machen. Wir beziehen uns an einigen Stellen auf Zahlen, die auf binären Erhebungen und Forschungen beruhen, das heißt: es wurde in diesen Erhebungen nur von „Frauen“ und „Männern“ als Geschlechtsidentitäten ausgegangen, weshalb wir an diesen Stellen ebenfalls von „Frauen“ sprechen. Wir möchten betonen, dass die Schilderungen auch auf nicht binäre oder trans Personen, welche weiblich sozialisiert wurden, zutreffen können. Denn dem zu Grunde liegt die Unterdrückung durch das Patriarchat, wovon nicht nur Frauen betroffen sind. 
 
Wird über geschlechtsspezifische Ungleichheiten in Bezug auf Einkommen und finanzielle Situation gesprochen, denken die meisten Menschen zunächst an den recht bekannten Gender Pay Gap, also der geschlechtsspezifische Unterschied des durchschnittlichen Bruttolohns. Der unbereinigte Gender Pay Gap beträgt 18%, heißt Frauen verdienen im Durchschnitt 18% weniger in der Stunde als Männer. Häufig heißt es der unbereinigte Gender Pay Gap sei nicht aussagekräftig, da es ja logisch wäre, dass der Durchschnittslohn von Männern höher ist, da sie mehr Führungspositionen innehaben, sich in besser bezahlten Branchen befinden und durchschnittlich mehr Stunden lohnarbeiten. Aber die eigentliche Frage müsste doch sein: Warum haben Frauen durchschnittlich einen geringeren Beschäftigungsumfang oder eine schlechter bezahlte Position? All diese Dinge resultieren aus strukturellen Benachteiligungen, vor allem durch ungleiche Zugänge zum Arbeitsmarkt und einer ungleichen Verteilung der Care-Arbeit.  Darüber hinaus werden weiblich dominierte Branchen häufig schlechter bezahlt als männliche, allerdings nicht, weil sie weniger anspruchsvoll oder herausfordernd sind, sondern viel mehr werden sie aufgrund dessen, dass sie weiblich dominiert sind, abgewertet. Ein eindrückliches Beispiel der Abwertung weiblicher Arbeit zeigt sich anhand der Entwicklung der Informatik: Heutzutage gilt der Informatik- und Technikbereich als Männerbranche, dabei waren es Frauen, die die ersten relevanten Fortschritte im Bereich der Computer und des Programmierens machten. Damals war es ein typisch weiblicher Bereich und die Arbeit wurde schlecht bezahlt. Als die Digitalisierung ihren Lauf nahm, erlebte der Bereich eine enorme Aufwertung und Frauen wurden aus diesem Bereich verdrängt. Dies passierte nicht, weil die Frauen sich zurückzogen, sondern weil angesehene und als anspruchsvoll anerkannte Bereiche in patriarchalen Gesellschaften vermännlicht werden. 
 
Eine Folge des Gender Pay Gaps ist Altersarmut, ausgedrückt als Gender Pension Gap. In Deutschland erhalten Frauen eine um 42% geringere eigene Alterssicherung als Männer. Ein weiteres Resultat patriarchaler Strukturen. Wir könnten noch eine Reihe weiterer erschreckender Zahlen aufzählen, aber vielmehr wollen wir die Zusammenhänge deutlich machen: 
Im Durchschnitt bringen Frauen in heterosexuellen Beziehungen deutlich mehr Zeit für Care-Arbeit auf, wodurch weniger Zeit in Ausbildung und Lohnarbeit investiert werden kann. Sie erhalten also weniger eigenen Lohn und später eine geringere Rente. Andersrum wirkt sich der Gender Pay Gap auf die Entscheidungen bezüglich der Aufteilung von Care-Arbeit aus. Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit für die Versorgung von Kindern häufiger, da sie oftmals weniger verdienen. Zusätzlich trägt auch das traditionelle Geschlechterrollenbild dazu bei, dass es gesellschaftlich immer noch akzeptierter ist, wenn Mütter familienbedingt in Teilzeit arbeiten, als wenn Väter dies tun. Was sich wiederum auch auf die Angebote im Arbeitsmarkt niederschlägt. Dies führt zu einer ökonomischen Abhängigkeit vom Partner oder anderen Familienmitgliedern, was bei einer Trennung schnell Verarmung oder den direkten Weg in die Wohnungslosigkeit bedeuten kann.
 
Ein weiteres geschlechtspezifisches Armutsrisko entsteht durch den hohen Anteil alleinerziehender Mütter. 90% der Alleinerziehenden sind Frauen. Keine andere Gruppe ist so stark armutsgefährdet wie alleinerziehende Frauen, denn rund ein Drittel aller Alleinerziehenden sind von Armut bedroht und auf Bürgergeld angewiesen. Häufig verbleiben sie aufgrund ihrer Situation lange im Leistungsbezug. Die deutschen sozialen Sicherungssysteme beheben aber keine Armut, sondern verfestigen sie und ein Entkommen ist kaum möglich.
 
Armutsbetroffene Frauen und weiblich gelesene Menschen sind sowohl von Sexismus als auch von Klassismus, sowie einer intersektionalen Überschneidung dieser Diskriminierungsformen betroffen. Benachteiligungen und Diskriminierungen, von denen Frauen betroffen sind, wie die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit, gesellschaftliche Abwertungen, Lohnunterschiede, gewalttätige und sexualisierte Übergriffe, können alle Frauen und weiblich sozialisierte Personen treffen. Dennoch kann es zu einer weiteren Zuspitzung kommen, wenn sie Menschen widerfahren, die in armen und prekären Bedingungen leben. Besonders, wenn die Person noch von Rassismus betroffen ist und sich Klassismus, Sexismus und Rassismus verschränken.
 
Ein eindrückliches Beispiel für die Überschneidung von Klassismus und  Sexismus und ihre gravierenden Folgen zeigt sich bei wohnungslosen Frauen und weiblich gelesenen Personen. Sie sind sowohl vor, während und auch nach der Wohnungslosigkeit von strukturellem Sexismus und sexistischen Abwertungen sowie Übergriffen betroffen. Hinzu kommen mit der Wohnungslosigkeit die klassistischen Benachteiligungen und Abwertungen, sowie die besondere Überschneidung von Sexismus und Klassismus. 
Sie erfahren starke Diskriminierung und Stigmatisierung. Die kapitalistische Logik erklärt sie für wertlos, genauso wie die patriarchale Logik, da sie nicht der traditionellen Rolle als Hausfrau und Mutter entsprechen, wofür sie sexistisch abgewertet und ihre Körper sexualisiert werden. Die gesellschaftliche Abwertung ist einer der Gründe, warum viele Frauen verdeckt wohnungslos leben. Das bedeutet, dass der Gesellschaft und teils sogar dem eigenen Umfeld gar nicht klar ist, dass die Betroffenen wohnungslos sind und sie so auch keine Hilfe erreicht. Durch die besondere intersektionale Überschneidung von Klassismus und Sexismus haben wohnungslose Frauen unter den Deklassierten einen besonders niedrigen Status. Sie werden innerhalb der Gruppe der Wohnungslosen, die bereits von Stigmatisierung und Verdrängung betroffen ist, weiter stigmatisiert und verdrängt. Da sie zusätzlich zu den klassistischen Diskriminierungen auch innerhalb der eigenen Gruppe Sexismus und Unterdrückung erfahren. 
 
Mehrfach marginialisierte Menschen müssen oft die Erfahrung von Ausschlüssen machen, da sie auch aus sozialen Gruppen und gemeinsamen Kämpfen ausgeschlossen werden. So werden armutsbetroffene Frauen nicht ausreichend in Diskurse über Geschlechterungleichheiten miteinbezogen. Besonders im mainstream Feminismus steht die Perspektive privilegierter Frauen im Vordergrund und andere Lebensrealitäten werden vergessen oder verdrängt. Gleichzeitig werden armutsbetroffene Frauen auch aus dem Diskurs über Klassismus und prekäre Lebensbedingungen verdrängt, in dem der Diskurs hier von betroffenen Männern bestimmt wird. 
 
Viel zu lange schon bekommen wir gesagt dieses ungerechte Gesellschaftsmodell sei „normal“ und gehöre sich so. Doch Nein! Dies geschieht durch eine schon über Jahrtausende vermittelte patriachale Gesellschaftsordnung, die sich der Kapitalismus zunutze gemacht und bemächtigt hat. Wir leben in einem System, in dem der Profit im Mittelpunkt steht. Einer der mächtigsten Säulen dieses Systems ist die patriarchale Unterdrückung, da sich die ökonomische Ordnung nur durch diese Ausbeutung aufrechterhalten kann. Die Erklärung hierfür liegt darin, dass das Patriachat mit seinen geschlechterzugewiesenen Rollenbildern einen großen Vorteil für die kapitalistische Verwertungslogik bietet. Doch dieser Vorteil steht nur im Interesse der wenigen Kapitalisten und nicht im Interesse der Mehrheit der Menschen. 
Deshalb gilt der gemeinsame Kampf gegen das Patriachat und den Kapitalismus um geschlechtsspezifische Armutsrisiken sowie Rollenbilder zu durchbrechen. Nur so werden wir eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung erkämpfen. Um es in den Worten von Klara Zetkin zu sagen: „Die Revolution ist der einzige Weg zur Befreiung der Frau“ oder wie wir sagen würden: zur Befreiung aller Frauen und Queers!
 
Lasst uns Armut & das Patriarchat Hand in Hand bekämpfen. Nicht nur heute am feministischen Kampftag, sondern an allen Tagen im Jahr! Egal ob auf der Straße, in der Kneipe, in der Bahn, auf der Arbeit oder in der Familie, es  ist wichtig überall der Unterdrückung entgegen zu treten. Das Ziel muss ein gutes Leben für alle sein. Und solange wir dort noch nicht sind, müssen wir aufeinander achten, solidarisch miteinander sein und unsere Kämpfe zugänglich für alle machen. 
 
Denn was haben wir zu verlieren, wenn es eine ganze Welt zu gewinnen gibt!