Über uns

SOZIAL:

Als Angehörige des Sozial- bzw. Gesundheitswesens steht für uns der Kampf für eine bessere Versorgung innerhalb diesem an einer wichtigen Stelle. Für uns muss ein Gesundheitssystem gerecht sein – für Betroffene, aber auch die Arbeiter*innen in diesem.
Wir kämpfen also für bessere Versorgungs- wie Arbeitsbedingungen und erklären dies zu einem unserer Schwerpunkte.

Sozial bedeutet für uns aber auch, die Gesellschaft in ihren Machtverhältnissen mit einem intersektionalen Verständnis zu analysieren und solidarisch an der Seite der unterdrückten zu stehen.  Einen besonderen Stellenwert gestehen wir dabei dem feministischen Kampf zu, welchen wir zu unserem zweiten Schwerpunkt erklären. Die Befreiung von FLINTA-Personen aus den bisherigen unterdrückerischen patriarchalen Verhältnissen steht als Ziel dessen.

Gesellschaft und gemeinsame Kämpfe enden für uns nicht an konstruierten Staatsgrenzen. Wir betrachten gesellschaftliche und politische Entwicklungen über Staatsgrenzen hinweg und kämpfen solidarisch mit progressiven Bewegungen weltweit. Als dritten und letzten Schwerpunkt setzen wir damit den Internationalismus.

 

RADIKAL:

Für uns ist klar: Die aktuell herrschenden Verhältnisse sind nicht reformierbar, erst recht werden sich diese nicht von alleine ändern. Das zeigt die Notwendigkeit einer radikalen Antwort, also einer Antwort die an die Wurzel geht. In unserer Perspektive steht als Ziel die befreite Gesellschaft, welche unseres Erachtens nach radikal erkämpft werden muss. Dazu gehört für uns auch unsere eigenen Strukturen möglicht solidarisch, emanzipatorisch und machtkritisch zu gestalten, um Utopien nicht nur zu fordern, sondern zu leben.

Radikalität ist aber kein ausschließliches Moment der emanzipatorischen Bewegung: Auf die Widersprüche des aktuellen Systems sind ebenso reaktionäre Antworten möglich: Wir stellen uns gegen jede Form des Faschismus und stellen uns diesem radikal entgegen.

 

GEGENS KAPITAL:

All diese Themen betrachten wir aus einer antikapitalistischen Perspektive. Solange einige weniger mehr besitzen als die Hälfte der Bevölkerung, solange reichtum auf Ausbeutung gebaut wird und es nur um Profit und Gewinnmaximierung geht, kann es keine befreite Gesellschaft geben. Für uns steckt hinter den gesellschaftlichen Widersprüchen der Kapitalismus. Basis all unserer Arbeit ist die Perspektive der Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse, genauso stellt dies aber auch die Bedingung für die Umsetzung unserer Zielsetzungen dar.